04.12.2011, Weihnachten naht und damit auch der Weihnachtsbaumkauf und -transport. Dabei gibt es nach Angaben des ADAC einiges zu beachten.
Beim Transport des Christbaums auf dem Autodach ist darauf zu achten, dass dieser mit der Spitze nach hinten ragt. So wird ein Abreißen der Äste durch den Fahrtwind verhindert. In diesem Fall muss der Baum direkt am Stamm mit festen Spanngurten gesichert werden.
Der Christbaum darf die Sicht nicht beeinträchtigen
Bei einem Transport im Innenraum ist ebenfalls auf eine korrekte Sicherung zu achten. Hier kann neben den Rückenlehnen der Sitze auch eine zusätzliche Befestigung mit Spanngurten helfen. Dabei kann ein Holzbrett zwischen Stamm und Lehne dafür sorgen, dass die Kräfte besser verteilt werden. Auf die freie Sicht des Fahrers ist beim Weihnachtsbaumtransport besonders zu achten.
Ragt der Baum über einen Meter über das Heck hinaus, muss er am Ende mit einem roten Tuch gekennzeichnet werden, bei Dunkelheit ist eine rote Leuchte zu verwenden. Der Baum darf maximal aber nur 1,5 m über das Fahrzeugheck hinausragen und die Beleuchtung nicht verdecken. Ist die Ladung nicht korrekt gesichert, drohen dem Fahrer drei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 50 Euro.
Auch im Advent: Kein Alkohol am Steuer
Auch ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt gehört in die Adventszeit. Doch nach dem Genuss von Glühwein oder Feuerzangenbowle sollte nicht mehr Autogefahren werden. Um nicht den eigenen Führerschein oder die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer zu gefährden, rät der ADAC, bei Alkoholgenuss das Auto stehen zu lassen und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Wer sich dennoch hinter das Steuer begibt, der riskiert bei alkoholtypischem Verhalten wie Schlangenlinien-Fahren den Führerscheinentzug bereits bei 0,3 Promille. Ab 0,5 Promille droht ein Bußgeld von mindestens 500 Euro sowie einen Monat Fahrverbot. Ab 1,1 Promille gilt jeder Kraftfahrer als absolut fahruntüchtig und wird mit mindestens sechs Monaten Fahrerlaubnisentzug und einer hohen Geldstrafe belegt – Wiederholungstäter riskieren sogar Freiheitsstrafen.
Die Selbsteinschätzung kann täuschen
Die Süße und Wärme der der weinhaltigen Getränke auf dem Weihnachtsmarkt führt dazu, dass deren alkoholische Wirkung häufig unterschätzt wird. Die eigene Einschätzung, wie viele Gläser Glühwein oder Punsch jemand unbeschadet trinken kann, ist dabei wenig verlässlich, denn die Alkoholkonzentration im Blut hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Gewicht, Geschlecht und Tagesform ab. Der ADAC gibt zu bedenken: Wenn der Alkoholspiegel steigt, sinkt parallel dazu die Fahrtüchtigkeit. Auch in der Weihnachtszeit.
ADAC/red